DeeBorre, in der Eulenspiegelstadt Mölln geboren, verlebte seine ersten Kindheitsjahre an der dänischen

Grenze. In dem Grenzörtchen mit dem ganz und gar unheidnischen Namen Rosenkranz war in den 50er Jahren

immer noch ein Hauch von Aberglaube allgegenwärtig, von `Spökenkieken´, vom `Schimmelreiter´ und von

`Biikebrennen´. Seine ersten `unheimlichen´ Abenteuer erlebte er hier und sie waren möglicherweise der

Auslöser seiner späteren schriftstellerischen Passion. Jahrzehnte später, nach Lehre, Kunstakademie und

Design-Ausbildung, folgten Tätigkeiten in diversen Werbeagenturen und als freier Illustrator. Mittlerweile fand

er am unteren Niederrhein seine zweite Heimat, heiratete dort und wurde Vater zweier Kinder. Zwar waren

sein Hang zur Malerei und zur Musik ausgeprägt, aber seine heimliche Liebe galt dem Mysteriösen in Form des

geschriebenen Wortes. Den Niederrhein, den schon Tacitus als `verruchtes Land, wo der Duivel zuhause ist´,

bezeichnete, fand Borre einen reich gedeckten Tisch an Mysterien, Sagen, und Legenden. So entstanden viele

Kurzgeschichten und Roman-Veröffentlichungen, viele am Niederrhein spielend ...