"Ein teuflisch-friedliches Wiesengebiet - die Düffelt"

Kann ein Dorf mit allen Bewohnern über Nacht einfach verschwinden und ebenso jegliche Erinnerung an dessen Existenz? Ein Mann namens Söre Heipas behauptet beharrlich, genau dies sei in der "Düffelt" am unteren Niederrhein zur Karnevalszeit im Jahre 1963 passiert. Gott ließ geschehen, dass sich der "Duivel" den Ort und alle seine Seelen holte. Aber er wäre mit vier anderen Kindern gerettet worden, um davon zu berichten. Seine Manie, das Dorf wieder zu errichten, bringt ihn zeitweilig in die Psychiatrie. Als 35 Jahre später Fotos und geheimnisvolle Dokumente bezüglich des angeblich verschwundenen Dorfes auftauchen, beginnt Söres betreuender Psychiater, Dr. Neckels, Nachforschungen zu betreiben. Ein angereister Benediktiner stirbt in der Düffelt den Feuertod und ein mysteriöser Ohrringträger bedroht Birgit Mahler, eine junge Frau, die im Besitz eines der Fotos ist. Im bunten Karnevalstreiben erkennen sie fast zu spät die drohende Gefahr.

 

 


Seit dem Anfang der Zeit sind Menschen und Dinge plötzlich und auf mysteriöse Weise verschwunden oder wie aus dem Nichts aufgetaucht, aber die Einflüsse, denen man diese Phänomene zuschrieb, haben sich je nach den vorherrschenden spirituellen Vorlieben verändert: Götter, Dämonen, Elfen, Geister und UFOs zeigen einen erstaunlichen Hang, Objekte sowie Menschen zu entführen und zurückzubringen - oder auch nicht.

 

Das 1919 von Charles Hoy Fort veröffentlichte Buch Book of the Damned (Buch der Verdammten) ist eine Sammlung gut belegter Geschichten solcher "Teleportationen", wie Fort das Reisen zu anderen Orten oder in andere Zeitepochen nannte. Marien-Erscheinungen mögen ebenso dazugehören wie die Berichte von Seeleuten über Begegnungen mit sogenannten Geisterschiffen.

 

Charles Fort bemerkte schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts: "Ich nehme an, dass viele Leute als verrückt eingesperrt worden sind, nur weil sie ungewöhnliche Einsichten oder Ungewöhnliches erlebt hatten. Wenn es je Fälle von Teleportation menschlicher Wesen von irgendwoher auf dieser Erde gegeben hat, dann könnte eine Untersuchung der Insassen von Anstalten, Armenhäusern und Asylen zu einigen wundersamen astronomischen Enthüllungen führen!"


Historische Karte der "Düffelt" um 1575. Damals schrieb diese sich "DUIVEL" - und ein Ort mit Kirche war eingezeichnet: "Germezeel"