"Man kannte die Prophezeiung - und unternahm dennoch nichts!"

TEIL 1  Die Schwedin Lisa Borgdal und Ron Millar aus den USA lernen sich auf dem Umweltforum im englischen Birmingham kennen und lieben. Den Studenten fällt dort das Banner-Symbol einer norwegischen Umweltgruppe auf. Sie erfahren, dass man dieses Wikinger-Zeichen auf uralten skandinavischen Runensteinen entdeckt hat. Lisa kennt es nicht, doch Ron ist sich sicher, dieses Zeichen in Verbindung mit Indianerberichten aus dem Südwesten der USA zu kennen. Lisa und Ron fasziniert das Symbol so sehr, dass sie beschließen, seine wahre Herkunft und seine Bedeutung zu klären. Getrübt werden die Tage in Birmingham durch den mysteriösen Tod eines der Forums-Teilnehmer. Der Professor wollte sein neues Umwelt-Gutachten vorstellen. - Ron und Lisa verabreden, dass sie ihn in wenigen Wochen in seinem Heimatort Camden/Maine besuchen wird, um den `Indian Summer` zu erleben, Halloween zu feiern und auch um sich näher zu kommen. Dafür würden sie sogar ein paar Tage ihre Unis schwänzen.

Zur gleichen Zeit registrieren die Mond-Forscher Dr. Curt Wesley und Dr. Nicole Samisse im Bairds Mountains Observatorium in Alaska seltsame Erscheinungen am Rande des Erdtrabanten und suchen nach einer schlüssigen Erklärung - bislang ohne Erfolg. Weit ab in der Painted Desert, im US-Bundesstaat Arizona, kommt Stress auf den Indianerpolizisten Little G. Wing zu, denn Freizeit-Archäologen sind auf ihrer Suche nach alten Pfeilspitzen im Navajo-Land auf einen toten Hopi gestoßen, allem Anschein nach wurde dieser ermordet. Ausgerechnet jetzt, wo die Hopi ohnehin schon seit Tagen von einer mysteriösen Unruhe erfasst sind. - Bei der Besichtigung einer uralten völlig verfallenen Trapperhütte im dichtbewaldeten Küstenbereich nahe Camdens begegnen sie den `schrägen´ Anthropologen Arnim Clausseé. Plötzlich fallen Schüsse. gelten sie etwa ihnen?  Als Lisa merkt, dass ein Fremder sich nach ihr erkundigt und wenig später Rons Bruder schwer verletzt ins Hospital gebracht werden muss, fliehen Ron und Lisa mit Clausseés Hilfe Hals über Kopf in den Südwesten der USA ohne Hinterlassung ihres genauen Zieles ...

TEIL 2  ... in Überarbeitung ...! 

TEIL 3  Bei der Suche nach dem Versteck des `Wächters´, stoßen Ron und Lisa auf den Hinweis über einen geheimen Ort des Sami-Volkes im schwedischen Jämtland. Die Suche gestaltet sich schwierig, bis einer von Lisas Professoren den Tipp gibt, der Legende des `Storsjöodjuret´, des Ungeheuers im Storsjön See doch einmal genauer nachzugehen. Kaum dort tätig, wird Lisas Bruder Knut, Mitglied der Biathlon-B-Mannschaft bei der zur gleichen Zeit in Östersund stattfindenden nationalen Meisterschaft in der Loipe durch einen Kopfschuss getötet. Ein Unglücksfall?

Lisa fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass Knut bei der traditionellen Sami-Bewegung aktiv mitarbeitet und auch in Verbindung steht mit den Hopi-Indianern Nordamerikas. Der Schütze wird später selbst tot aufgefunden. Es war ein Biathlet der US-Mannschaft.

Ist das Zusammentreffen von Ron und Lisa am Ende doch kein Zufall? Sind sie - da seine wie auch ihre Vorfahren aus dem schwedischen Jämtland stammen und zum uralten Volk der Sami gehören - für eine Aufgabe bestimmt, die zu erfüllen sie nur auf der Insel Frösön in der Lage sind, der Insel mit dem alten Thing-Mittelpunkt ihres Volkes und der heidnischen Hauptkultstätte zu Ehren der Fruchtbarkeits´-Göttin `Frö´, Fröja, Freja und dem `Storsjöodjuret´, einem Untier in den Tiefen der umgebenen See, der irgendetwas hier zu bewachen scheint? Sollte es gar die christliche `Fösö Kyrka´sein ...?