"Diese Geschichten wollen veröffentlicht werden...!"

Eigentlich sollte es ein Buch über `de Moord op den Duivelsberg´ aus dem Jahre 1905 nahe der deutsch-holländischen Grenze werden. Hier wurde eine junge Frau im kleinen Waldsee `Heksendans´ tot aufgefunden. Der Tat überführt wurde ihr heimlicher Geliebter. Noch im selben Jahr kam es zur Verurteilung des Mannes, die lebenslange Zwangsarbeit bedeutete. Beim Lesen der Verhandlungsprotokolle stolperte ich über eine wiederholt gemachte Aussage seinerseits: Demnach sei am `Heksendans´ eine junge Frau in schmutziger Kleidung aus dem Unterholz auf beide zugekommen und die Fremde habe ihn gefragt, ob sein Name Piet sei. Als er verneinte, spürte er spontan seine Sinne schwinden. Als er wieder zu sich kam, lag seine Geliebte tot im flachen Gewässer. SIE muss es getan haben, wollte er die Richter überzeugen. Doch die Fremde war fort und aus Panik sei er dann ebenfalls vom Tatort geflüchtet. Da der Angeklagte aber schon durch eine gekaufte Falschaussage aufgefallen war, nahm ihm das Gericht diese Version ebenfalls nicht ab, hielt es für ein Schutzbehauptung, da man außerdem bei der Getöteten im Wasser seinen Spazierstock mit seinen eingravierten Initialen auf dem Knauf fand. Die Zeitungen schrieben damals darüber und berichteten auch, dass diese erwähnte fremde Frau im Wald scheinbar den Bewohnern der umliegenden Dörfer nicht ganz unbekannt sei und man deren Namen nur flüsternd von sich gab: Rieke van Bossom, die im Jahre 1601 als 17-Jährige im Bereich des Duivelsbergs einfach verschwand.

 

Von da an bewegten sich meine Recherchen in eine andere Richtung. Der Mord vor 110 Jahren trat in den Hintergrund. Ich wollte herausbekommen, was es mit dieser Rieke van Bossom auf sich hatte und welche Rolle der genannte Piet spielte, so es ihn überhaupt gab.

In den Dörfern Wyler, Beek und Groesbeek, aber auch auf den umliegenden Gehöften hörte ich mich um und erfuhr von Rieke und von der Legende der " Duivelsberg Heks". Beiläufig erfuhr ich so auch von einer Hanneke Cluster aus Grafwegen. Auch von dieser Frau, die schon viele Jahre tot sein soll, sagten viele, sie sei eine Hexe gewesen und nicht wenige schworen darauf, ihr des Nachts schon begegnet zu sein.

So verabredete ich mich mit einem guten Bekannten, der dort in Grafwegen eine Kneipe betrieb. Mit diesem einst in Nijmegen lebenden Holländer, der selbst ein wenig mysteriös erschien, unterhielt ich mich sehr lange über Rieke, über den Duivelsberg und über Cluster.

Vier Genever später machte er mir dann ein geradezu bizarres Angebot, dass meine ganze spirituelle Festigkeit fordern sollte. So ich wolle, könne er mir zu einem exklusiven Interview verhelfen, einem Interview mit einer wahrhaftigen Hexe, abzuhalten hier in seinem Lokal. Ich willigte spontan ein, ohne an die Konsequenzen zu denken ...

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Interview mit einer Hexe The Beginning.p
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Ein spezieller Glasschliff, ausgeführt nach den geheimen Aufzeichnungen des im 13. Jahrhundert in Oxford lebenden Franziskanermönchs Roger Bacon, ermöglicht der jungen Physikstudentin Inneke Wagstraat aus Leiden für Sekunden einen "verbotenen" Blick in die Welt der Toten, aber nicht in den Räumen der der Snellius van Royen Universität, sondern im Keller-Laboratorium ihres Onkels Piet Kant, der darüber einen kleinen Optikerladen betreibt und die Vollwaise schon als Kind zu sich genommen hat. Nur ihm, ihrem Mentor Professor Hans de Jooge und ihrer Freundin und Trainingspartnerin Raya Benshop erzählt sie von ihrer Entdeckung. Dennoch steht nur wenige Tage später ein kleiner Aufsatz der Fachzeitschrift "Science International" über Bacon und seine Beryll-Experimente im Internet, ohne Verfasser-Angabe. Zufall?

   Als Inneke, immerhin auf dem Sprung in der nationalen Eisschnelllauf-B-Kader der Niederlande, beim verabredeten Lauftraining mit der Freundin, diese in der Eislaufhalle tot auffindet, hält der herbeigerufene Polizist Ras Gensa es für einen tragischen Unglücksfall. Aber als dann ihr Mentor ebenfalls zu Tode kommt, beginnt Inneke einen Zusammenhang mit ihren Kristall-Versuchen zu vermuten. Nicht nur Abgesandte aus Oxford tauchen plötzlich bei ihr in Leiden auf und verlangen die Einstellung ihrer Arbeit "nach Bacon", auch erscheint ihr die tote Trainingspartnerin während eines neuerlichen Versuchs mit dem Kristall in der folgenden Nacht und prophezeit ihr den baldigen Tod, wenn ...


Das Leben der 18-jährigen Lana aus einem kleinen niederrheinischen Ort bei Kranenburg verläuft chaotisch. Sie ist launisch und protestiert gegen jeden und alles. Auch Freund Tim bekommt ständig sein Fett weg. Besonders auf Gott und die Kirche ist die Gymnasiastin seit dem plötzlichen Tod des Vaters nicht gut zu sprechen. Den neuen Mann ihrer Mutter hasst sie - die Schwester, die das Haus verließ, als der Stiefvater einzog, vermisst sie.

Loderndes Feuer fürchtet sie und Musik der Band "Rammstein" liebt sie. Das Osterwochenende - ohne Mutter und verhasstem Stiefvater - steht vor der Tür. Auf dem Osterfeuerfest mit Tim wird sie von einem alten Kanoniker angesprochen und eindringlich gebeten, bei einem Rückführungsexperiment mitzumachen, bei dem sie ins Cranenbourg des Jahres 1280 "zurückreisen" soll, um ein byzantinisches Weihwasserkesselchen (Situla) zu finden, das sie angeblich in ihrem früheren Leben als Maria van Greaff irgendwo im Cranenbourger Land versteckt haben soll! Die Wiederbeschaffung dieses angeblich magischen Teils sei von eminenter Bedeutung für die Kirche. Lana verlacht zunächst den Kanoniker, doch als dann eine Gruppe aus dem französischen Burgund auftaucht, die ebenfalls diese Situla von ihr beschafft haben will und Druck auf sie ausübt, begreift sie ihre bedrohliche Lage. Voller Angst flüchtet sie zu ihrer Schwester in holländische Nijmegen...

 

Am anderen Morgen der Schock: Nicht bei ihrer Schwester wird Lana wach, sondern in einer halbverfallenen Strohhütte inmitten einer ebensolchen Palisadenburg. Sie wird mit "Maria" angesprochen und erfährt ungläubig, dass sie sich im nordlothringischen Schependom des Jahres 1280 kurz vor der Osterzeit befindet. Wurde der "Rückführungstrip" doch an ihr durchgeführt? Ein Alptraum folgt, denn was die Auftraggeber nicht wissen: auch die Maria jener Zeit besaß mediale Fähigkeiten und spürte den Kontakt aus der "anderen Ebene". Ihr Verhalten wird auffällig. Unbedachte Äußerungen lassen Henrik van Geire, den Pastor des Ortes, aufhorchen. Der Klerus will sich nach den Festtagen um das "verhexte" Mädchen kümmern. Es eilt, denn noch hat Maria keine Situla versteckt...!

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Situla Manuskriptauszug DIE 3 FREUNDINNE
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Katrin Moliars süße Tinkerl bekommt diesen Herbst nun doch keine Jungen. Dafür fängt die Katze des Mädchens seltsamerweise wieder an zu wachsen.

Fünf Selbstmorde in drei Tagen geben Inspektor Juri Muracek große Rätsel auf. Sein bislang einziger Anhaltspunkt: Die Toten kommen allesamt aus einem einzigen Stadtbezirk Wiens - und alle waren sie Katzenliebhaber.

Zur gleichen Zeit befasst sich die junge Journalistin Pia Cante mit dem mysteriösen Verschwinden sämtlicher Kater aus der Innenstadt Wiens. Sie glaubt zunächst an neuerliche Voodoo-Rituale in der Donaustadt.

Muracek, Pia und Wolf Zech, ein befreundeter Biochemiker, kommen jedoch per Zufall einem wahnwitzigen Tier-Experiment auf die Spur. Offizielle Stellen streiten ab, von derlei Experimenten zu wissen.

Weitere Selbstmorde werden gemeldet. Auch Katrins Vater wird nach einem Suizidversuch schwer verletzt ins Spital gebracht. Muracek und Pia entschließen sich, den Kampf gegen die lautlosen Jäger aufzunehmen. Es eilt, denn die Katzen wachsen weiter ...!